Was für die meisten Frauen alltäglich ist und einen immer wieder neuen Quell der Freude darstellt, das Spiel mit der richtigen Kleidung fürs Büro, mit der Mode allgemein, ist dem Großteil der Männern immer noch ein Gräuel. Dabei haben es Männer viel einfacher als Frauen, sind sie doch, Anzug und Kravatte sei Dank, wesentlich weniger dem Modediktat unterworfen.
Der Anzug als Grundbasis
Der klassische Herrenanzug dient dem zivilen Mann als Uniformersatz, er verleiht ihm eine gewisse Seriosität und bildet dadurch die ideale Basis für den Aufbau eines kohärenten und gefälligen Erscheinungsbildes. Dies setzt allerdings voraus, dass der Anzug aus hochwertigem Material geschneidert ist und an allen Körperstellen korrekt und vorteilhaft sitzt. Wolle und ihre feinen Geschwister wie Kaschmir sind erste Wahl für den korrekten Stoff, sind sie doch knitter- und geruchsresistent und besitzen die erstaunliche Eigenschaft der Natur, in kalter Umgebung die Luft zu isolieren und so zu wärmen und in warmer Umgebung Körperwärme nach Außen abzugeben. Ein guter Anzug muss im Schulterbereich sitzen und die richtige Größe haben, alle anderen Maße können im Nachhinein noch verändert werden. Dazu zählen Ärmellänge, Taillierung und der Hosensaum.
So wird ein Fashion-Statement daraus
Sind die grundlegenden Aspekte des korrekten Anzugs geklärt, so gilt es, dem Ensemble eine pfiffige, modische Note zu verpassen. Ein hochwertiges Hemd aus Baumwolle, geschnitten aus einem Stoff, der im Idealfall einen starken Kontrast zur Anzugfarbe bildet, ist hierzu der erste Schritt. Streifen- und Karodesigns sind momentan zwar modern, waren aber eigentlich nie wirklich out, einige der besten Dressmen würden nie ein unifarbenes Hemd tragen. Die Kragenform sollte nicht allzu extrem ausfallen, um den passenden Hintergrund für das wichtigste Accessoire zu bilden: Die Kravatte.
Hier ist dem persönlichen Geschmack freie Wahl gelassen, auch wenn in Deutschland noch oft das Klischee vorherrscht, die Krawatte müsse farblich zum restlichen Outfit passen, machen es uns hier die Engländer, quasi “Erfinder” der klassischen Herrenmode, vor, wie es richtig geht: Anything goes! Der Brite greift morgens ganz selbstbewusst blind in den Schrank zur Kravatte und kombiniert kreuz und quer! Was anfangs vielleicht seltsam erscheinen mag, peppt das Anzug-Outfit ungemein auf und wird vielleicht irgendwann zum persönlichen Markenzeichen!
Auch Mann muss nicht darauf verzichten, ein wenig Fashion in sein Leben zu lassen! Ein gut kombinierter Anzug ist noch immer das beste Modestatement, das er setzen kann.
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