Als Anlagekonto ist das Tagesgeldkonto in jedem Fall zu empfehlen. Im direkten Vergleich zu anderen Anlageformen braucht der Kunde hier kein Risiko zu befürchten. Im Vergleich zu Aktien ist es beim Tagesgeld zum Beispiel nicht möglich, dass der Kunde Verluste einfährt, da die Aktien gerade in den Keller gehen. Ein Tagesgeldkonto bietet immer einen bestimmten Zinssatz, jedoch ist zu erwähnen, dass dieser variabel ist. Es ist also möglich, dass der Zinssatz der aktuellen Marktsituation angepasst wird.
In den meisten Fällen wird der Zinssatz beim Tagesgeldkonto dem auf dem Markt üblichen und von der europäischen Zentralbank vorgegebenen Leitzins angepasst, bzw. er orientiert sich an diesem. Zum Leitzins können sich die Banken von der europäischen Zentralbank Geld leihen. Wenn der Leitzins niedrig ist, wird auch der Zinssatz für das Tagesgeldkonto niedrig ausfallen, da die Banken sich nicht zu höheren Preisen, als sie es bei der europäischen Zentralbank möglich haben, bei privaten Personen Geld leihen.
Das Tagesgeld gilt vor allem als krisensichere Anlage, die in jedem Fall auch über einen längeren Zeitraum interessant ist. Der Vorteil im Tagesgeld besteht darin, dass das Geld zu jedem Tag verfügbar ist und zwar immer die komplette Anlagesumme. Wer also hinsichtlich seiner Anlagesumme flexibel sein möchte und diese zum Beispiel kurzfristig braucht, oder aber auch nur einen Teil der Summe kurzfristig braucht, der sollte sich für das Tagesgeldkonto entscheiden. Das Tagesgeldkonto bietet je nach Bank verschiedene Zeitpunkte der Zinszahlung. Bei vielen Banken werden die Zinsen nur einmal im Jahr gezahlt. Darüber hinaus gibt es Banken, die die Zinsen auf dem Tagesgeldkonto einmal im Quartal auszahlen, andere Banken hingegen bieten sogar eine monatliche Zahlung der Zinsen auf das Tagesgeldkonto an, was für viele Kunden attraktiv ist.
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